Amiena Zylla ist mir von ihren Yoga- und Pilates-Videos auf Youtube vertraut. Dort beeindruckte sie mich nicht nur mit kurzen, aber effektiven Flows, die auch in einen stressigen Berufsalltag integriert werden können, sondern auch mit ihrer positiven Art und ausggespochen angenehmen Stimme, die bestens zur Entspannung auf der Yogamatte beiträgt. Zyllas Buch "Yoga für den flachen Bauch" weckte also gleich mein Interesse.
Auch in dem Buch bleibt sie ihrer Art treu, Leser vor allem positiv zu motivieren und gegen unrealistische Erwartungen oder ein für die meisten Menschen kaum zu erreichendes Körperideal zu werben. Der "Wohlfühlbauch" ist gefragt - dank gesunder Ernährung und der die Körpermitte straffenden Übungen hoffentlich flacher, sicherlich fester, aber eben nicht unbedingt ein Sixpack oder der total durchdefinierte Bauch eines Fitnessmodels Dass Zylla dann auch noch eigene Erfahrungen mit der Veränderung des Körpers durch Älterwerden, Schwangerschaft usw einfließen lässt, ist sympatisch, auch wenn der Frau auf ihren Videos nun wirklich keine Problemzonen anzusehen sind.
."Yoga für den flachen Bauch" kommt mit einer ganzheitlich-achtsamen Methodik daher - es geht nicht nur um ein bestimmtes Workout, sondern ums Innehalten, Atmen, Meditieren. Neben dem Sechs-Wochen-Programm gibt es Yoga-Übungen und Sequenzen für die unterschiedlichen Bauchmuskeln, die Taillie, oder Rücken und Körpermitte gibt es auch klassische Asanas wie den Sonnengruß, die Kriegersequenzen sowie Meditationsübungen.
Auch wenn der Schwerpunkt auf Yoga liegt, gibt es zur Ergänzung sowohl Rezepte, die aufgrund der Zusammensatzung und des Kaloriengehaltes das Ihrige dazu tun dürften, dem flachen Bauch näher zu kommen. Wer sich noch nicht mit der Wirkungsweise bestimmter Lebensmittel zur Beschleunigung des Stoffwehsels vertraut gemacht hat, findet hier ebenfalls Infornationen über Lebensmittel wie Ingwer oder Chili. "Mit Yoga zum flachen Bauch" arbeitet nicht mit Verboten, sondern mit dem Appell zum achtsamen Umgang mit dem eigenen Körper - ob es nun um Ernährung geht oder um Bewegung, vor allem aber mit positiver Selbstbestätigung und Ermutigung.
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